Aus NT4 (32bit) wird Server 2016 (64bit)

Was bisher geschah: Virtualisierung der NT4-Maschine (komplett) Erzeugung eines VMware-Clons lokal Deinstallation der VMware-Tools unter NT4 (wichtig!) Upgrade von NT4 auf Server 2000 Wichtig: Installation des ServicePacks 4 und Installation des KB835732 (Windows2000-KB835732-x86-DEU.exe), sonst funktionert der folgende Schritt nicht: Installation der VMware-Tools unter Server 2000 Installation einer virtuellen XP-Maschine im lokalen (nur VM-Host) Netz des … „Aus NT4 (32bit) wird Server 2016 (64bit)“ weiterlesen

Was bisher geschah:

  • Virtualisierung der NT4-Maschine (komplett)
  • Erzeugung eines VMware-Clons lokal
  • Deinstallation der VMware-Tools unter NT4 (wichtig!)
  • Upgrade von NT4 auf Server 2000
  • Wichtig: Installation des ServicePacks 4 und Installation des KB835732 (Windows2000-KB835732-x86-DEU.exe), sonst funktionert der folgende Schritt nicht:
  • Installation der VMware-Tools unter Server 2000
  • Installation einer virtuellen XP-Maschine im lokalen (nur VM-Host) Netz des Servers2000 – Zugriffskontrolle, Exchange 5.5 funktioniert nach wie vor
  • Installation eines Servers 2008R2 inkl. Servicepacks (wiederum im lokalen Host-Netz), Integration des Servers in die Domäne des Servers 2000
    Wichtig: Server 2000 muss als DNS-Server fungieren und sich selbst als DNS-Server verwenden – die Domainserver- und Domain-Einträge im DNS müssen vorhanden sein. Server 2008 muss den Server 2000 als DNS-Server verwenden.
  • Am Server 2000 (!) von der Server 2008-CD aus dem Ordner „Support\Adprep“  den Befehl adprep32 /forestprep durchführen
  • Die Domäne am Server 2000 unter „Active Directory-Domänen und Vertrauensstellungen“ – Eigenschaften der aktiven Domäne in den „einheitlichen Modus“ versetzen (war vorher im gemischten NT4/Win2k-Modus).
  • Dann wiederum am Server 2000 von der Server 2008-CD den Befehl adprep32 /domainprep ausführen
  • Am Server 2008 dcpromo.exe ausführen und den Server als zusätzlichen Domänen-Controller im Netz installieren, es wird auch der DNS-Server installiert und konfiguriert.

Jetzt war dann erst mal Pause – diese Infoseite hat mir dann aber beim Heraufstufen des 2008er-Servers zum Haup-Domänencontroller sehr weitergeholfen: https://technikblog.rachfahl.de/losungen/umzug-einer-active-directory-domne-von-einem-small-business-server-2003-zu-einem-windows-server-2012/

Folgende Kommandos (jeweils am neuen Server 2008 durchzuführen) sind für die Übertragung der FSMO-Rollen verantwortlich (sprich, aus dem Backup Domaincontroller wird der Primäre Domaincontroller. Ich zitiere die o.a. Website):

Administrative Eingabeaufforderung öffnen, folgende Befehle eingeben:

  • NTDSUTIL
  • Roles
  • Connections
  • Connect To Server <Servername_des_neuen_Servers>
  • Quit

Jetzt die Übertragung der Rolen starten, Popup-Fenster jeweils mit „Ja“ bestätigen:

  • Transfer Schema Master
  • Transfer Naming master
  • Transfer RID Master
  • Transfer PDC
  • Transfer Infrastructure Master

Danach zweimal QUIT eingeben – fertig.

Anmerkung (habe ich noch nicht kontrolliert): Wenn Sie einem SBS-Server die Rollen wegnehmen, empfindet dieser das als “Verstoß gegen seine Betriebsregeln” und startet nach einer gewissen Zeit in regelmäßigen Abständen neu. Standardmäßig liegt dieser Zeitraum bei 7 Tagen, der Patch KB943494 verlängert diesen Zeitraum auf 21 Tage.

Als nächstes habe ich versucht, nun in der Domäne, in der sowohl ein alter Windows 2000 Server mit Exchange 5.5 und SQL 2000 läuft, mit Windows XP und Windows 10 zu experimentieren, um festzustellen, ob alles nach wie vor funktioniert (würde mir eine Verschnaufpause für die Echt-Umstellung verschaffen). Am XP-Client scheint alles klaglos zu funktionieren, der Windows 10 Client kann sich jetzt auch an der „alten“ Domäne anmelden, was allerdings NICHT funktioniert ist zB Outlook 2010 – das verweigert die Zusammenarbeit mit dem alten Exchange 5.5-Server. Aber auch hier hilft es zwischenzeitlich, Outlook 2003 unter Windows 10 zu installieren – das klappt einwandfrei, auch die Verbindung zum alten Exchange-Server!

 

Shutdown eines ESXi-Servers mittels einer APC-USV und einem Windows-Host

Lange habe ich gegrübelt, wie man wohl ohne aufwendiges „Gepfriemel“ einen ESXi-Host (von VMware) bei einem Stromausfall, der länger dauert, korrekt herunterfahren könnte. Im Netz bzw. auf den VMware-Supportseiten findet man dazu alle möglichen Hinweise – von der Installation eines eigenen Plugins in den ESXi-Host (very complicated) bis hin zur Verwendung einer speziellen (und nicht … „Shutdown eines ESXi-Servers mittels einer APC-USV und einem Windows-Host“ weiterlesen

Lange habe ich gegrübelt, wie man wohl ohne aufwendiges „Gepfriemel“ einen ESXi-Host (von VMware) bei einem Stromausfall, der länger dauert, korrekt herunterfahren könnte. Im Netz bzw. auf den VMware-Supportseiten findet man dazu alle möglichen Hinweise – von der Installation eines eigenen Plugins in den ESXi-Host (very complicated) bis hin zur Verwendung einer speziellen (und nicht gerade günstigen) Netzwerk-Verwaltungsschnittstellenkarte von APC selbst. Dabei ist die Lösung so einfach:

Man schleift die USB-Schnittstelle des ESXi-Hostservers, an der die USV angeschlossen ist, zu irgendeiner virtuellen Windows-Maschine (die auf ebendiesem ESXi-Host läuft) durch (Hardware konfigurieren, hinzufügen: USB-Controller, OK, Hardware hinufügen: USB-Gerät, die USV auswählen, OK) und installiert auf dieser virtuellen Windows-Maschine die kostenlose Powerchute-Version von APC (die jeder USV beiliegt bzw. von der APC-Homepage heruntergeladen werden kann).
Zur Sicherheit habe ich dem „APC PBE Agent“-Dienst noch ein lokales Administrator-Konto zugewiesen, damit er ungehindert agieren kann.

Danach wird´s ein bisschen komplizierter – allerdings nicht sehr:
Die SSH-Schnittstelle am ESXi-Host freischalten (Konfiguration vom ESXi-Host, Software, Sicherheitsprofil: Eigenschaften, dann den SSH-Dienst auswählen, Optionen, entweder auf „automatisch starten…“ oder „mit Host starten“) und danach natürlich auch starten.

Dann in der Windows-Client-Maschine das Programm „putty“ sowie „plink.exe“ (http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/download.html) z.B. in den Ordner c:\putty herunterladen und (zumindestens) einmal eine SSH-Verbindung + Login zum ESXi-Host aufbauen (SSH-Key wird automatisch installiert), diese Verbindung in Putty speichern und den dabei vergebenen NAMEN merken.

Jetzt im CMDFILES-Ordner der APC Powerchute-Installation (üblicherweise c:\program files (x86)\APC\Power Chute Business Edition\agent\cmdfiles) eine eigene CMD-Datei anlegen (zB shutserver.cmd), die folgenden Befehl enthält:

@START „“ „c:\putty\plink.exe“ ESXI -l USERNAME -pw PASSWORT „/sbin/shutdown.sh && /sbin/poweroff“

ESXI = der Name der Verbindungssession, die in Putty gespeichert wurde
USERNAME / PASSWORT = Username und Password des Root-Accounts des ESXi-Hosts

Jetzt bleiben nur mehr zwei Tasks bis zum erfolgreichen Shutdown: In der Powerchute-Konfiguration die soeben angelegte „shutserver.cmd“-Datei im Menu „Shutdown“ unter „Shutdown settings“ (no na 😉 anwählen und (falls nicht sowieso bereits geschehen) am ESXi-Host die entsprechenden Aktionen zum Herunterfahren der virtuellen Maschinen konfigurieren (ESXi-Konfiguration, VM starten/herunterfahren, Eigenschaften) – also entweder „Herunterfahren“ oder „Anhalten“.

Ich habe das Script getestet, es hat einwandfrei geklappt – ein vorheriger Wechsel des ESXi-Hosts in den Wartungsmodus war nicht nötig.

Hier der Vollständigkeit halber (mit Dank) noch der Link zu dem Originalartikel, der mich auf die richtige Spur gebracht hat:

https://community.spiceworks.com/how_to/55064-how-to-gracefully-shut-down-vsphere-5-x-esxi-free-using-an-eaton-ups-with-ipm-and-the-command-line

Den zweiten wichtigen Artikel, in dem ich darüber aufgeklärt wurde, dass man die Variablen für das @START-Kommando des APC Powerchute-Scripts (also zB @START „“ „c:\putty\plink.exe“ variable1 variable2 etc.) außerhalb der Anführungszeichen plazieren muß, werde ich nachreichen (wenn ich ihn wiedergefunden habe).

Ein weiterer interessanter Artikel, der sich mit dieser Thematik beschäftigt: https://www.binarus.de/articles/apc-usv-network/apc-usv-network.shtml

Nachtrag 27.3.2019

Nach einigen Stromausfällen und nicht ordnungsgemäß heruntergefahrenen Hosts habe ich mich nochmal auf die Suche nach „dem Fehler“ begeben und bin draufgekommen, dass mit dem oben genannten Kommando ( @START „“ „c:\putty\plink.exe“ ESXI -l USERNAME -pw PASSWORT „/sbin/shutdown.sh && /sbin/poweroff“) KEIN korrektes Herunterfahren oder Anhalten der virtuellen Maschinen erfolgt.

Nach erneutere, längerer Suche habe ich HIER ein korrektes Script gefunden, welches alle aktiven Maschinen korrekt anhält und danach den Host herunterfährt. Das Script hier zur Sicherheit nochmal in Kopie:

! /bin/ash
rm -f listid
touch listid
## Listing the running vms
esxcli vm process list |grep -v "^\s.*"| grep -v "^$" > list
#### cleaning the id.s file by keeping only the id
for name in cat list;do
vim-cmd vmsvc/getallvms | grep $name | grep vmx | grep -v "^$" | awk '{print $1}'>> listid
done
for id in cat listid;do
###### suspending vms##########
echo "Suspending the running machines"
vim-cmd vmsvc/power.suspend $id
done
removing files
#
rm list
rm listid
echo "done."
echo "shutting down the host now.."
/bin/poweroff

Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu beachten:

Erstens muss der APC Agent-Dienst auf der Maschine, welche die USV überwacht, unter einem Administrator-Konto bzw Domänen-Admin laufen (nicht unter dem standardmäßigen lokalen Systemkonto), sonst wird das Command-File einfach nicht ausgeführt.

Und zweitens muss die Script-Datei mit den oben angeführten Befehlen auf einem der VMware Datenspeicher-Volumes (egal wo) angelegt werden. Speichert man sie nämlich in einem Systemordner ist sie nach dem nächsten Host-Neustart futsch – VMware lädt alle Betriebssystem-Komponenten beim Systemstart nämlich in´s RAM und speichert neu angelegte oder kopierte Dateien nicht mehr in´s Systemimage zurück.

Eine zusätzliche Hürde hat die neueste Putty- bzw. Plink-Version eingebaut: Eine neue Antispoof-Hürde bedingt ein Drücken der Enter-Taste nach Herstellen der Verbindung, was natürlich während der Ausführung des Command-Files nicht möglich ist, das bleibt dann einfach hängen. Mit der Option
-no-antispoof kann man diese Abfrage deaktivieren.

Bei mir sieht das Command-File nunmehr so aus:

@START "" "c:\putty\plink.exe" HOSTNAME -l USER -pw PASSWORT -no-antispoof "/vmfs/volumes/5a50c0f7-297da616-d8b7-blablablabla/scripts/suspend.sh"

Neues Lieblingsmesser: CRKT Ikoma „Fossil“ (Plain Blade Folder)

Unlängst stolperte ich beim Surfen auf der Böker-Homepage über ein Messer in sehr interessantem Look – das „Fossil“ vom Designer Flavio Ikoma, gefertigt von CRKT (Columbia River Knife and Tool). Neugierig geworden bestellte ich es mir gleich beim „grossen Versandhaus“ und wenige Tage später hielt ich das wild aussehende Teil in der Hand. Mittlerweile (und nachdem … „Neues Lieblingsmesser: CRKT Ikoma „Fossil“ (Plain Blade Folder)“ weiterlesen

Unlängst stolperte ich beim Surfen auf der Böker-Homepage über ein Messer in sehr interessantem Look – das „Fossil“ vom Designer Flavio Ikoma, gefertigt von CRKT (Columbia River Knife and Tool). Neugierig geworden bestellte ich es mir gleich beim „grossen Versandhaus“ und wenige Tage später hielt ich das wild aussehende Teil in der Hand. Mittlerweile (und nachdem ich der Klinge einen neuen, feineren Schliff verpasst habe) gefällt es mir immer besser, es liegt extrem gut in der Hand und hat genau die richtige Größe für viele Aufgaben. Einziges Manko: Steckt es mit dem Clip gesichert in der Hosentasche ist es recht unangenehm, die Hand einzustecken – die Oberfläche des Griffmaterials ist doch recht rau.

CRKT Ikoma "Fossil"

Alten Diascanner wiederbeleben – CanoScan FS-4000US unter Windows 10

Ungefähr Anfang 2003 habe ich mir einen echten Diascanner gekauft – den CANON FS-4000US, mit USB (v1.1) und SCSI-Anschlüssen. Damals war eine SCSI-Karte im PC noch weitverbreitet, der Anschluss darüber klappte gut und die Geschwindigkeit war besser als via USB. Um das Scan-Ergebnis zu verbessern kaufte ich dann auch noch die professionelle Silverfast-Scansoftware Ai 6 … „Alten Diascanner wiederbeleben – CanoScan FS-4000US unter Windows 10“ weiterlesen

Ungefähr Anfang 2003 habe ich mir einen echten Diascanner gekauft – den CANON FS-4000US, mit USB (v1.1) und SCSI-Anschlüssen. Damals war eine SCSI-Karte im PC noch weitverbreitet, der Anschluss darüber klappte gut und die Geschwindigkeit war besser als via USB. Um das Scan-Ergebnis zu verbessern kaufte ich dann auch noch die professionelle Silverfast-Scansoftware Ai 6 inkl. der IT-8 Kalibrierungs-Target dazu – alles in allem ein recht umfangreiches Gesamtpaket zu einem nicht unerheblichen Preis. Nachteil des Scanners von Anfang an: Er ist recht langsam, und wenn man die hardwaremässige Infarot-Stauberkennung nutzt, doppelt so langsam (die funktioniert zudem bei schwarzweiss-Negativfilmen aufgrund des Silbergehalts nicht bzw. nahezu nicht).
HIER wird der Scanner ausführlicher vorgestellt.

Einige Jahre später (2008) kaufte ich mir dann den EPSON V750PRO Flachbettscanner mit Durchlicht- und Nass-Scaneinheit – vor allem in Beziehung auf die Geschwindigkeit und natürlich Scangrösse ein Quantensprung. Mit der grossen Durchlichteinheit konnte ich auch problemlos Mittelformat- (bzw. 6×7 cm) und Grossformat (4×5″)-Filme einscannen. Die Investition in die Nass-Scan-Platte inkl. entsprechender Flüssigkeiten und Klebebändern entpuppte sich allerdings als Schuss in den Ofen, denn es ist nunmal sehr schwer, Negative oder Dias auf einer planen Oberfläche blasenfrei zu befestigen – nicht umsonst sind die absoluten Spitzenklassenscanner Trommelscanner (oder der Film wird, wie beim Hasselblad Flextight, durch eine patentierte, glaslose Führung gekrümmt).

Die Qualität des Epson überzeugte mich weitestgehend, alleine die Schärfe (speziell beim Scannen von Kleinbildfilmen) liess immer zu wünschen übrig – der Canon-Scanner zeigte auch das Filmkorn, das war beim Epson quasi nicht möglich.

So entschied ich mich nach Jahren, in denen der Canon im Regal beinahe verstaubte, diesen wieder in Betrieb zu nehmen und mich bei einem direkten Vergleich zu überzeugen. Problem: Mein PC läuft inzwischen unter Windows 10/64bit, die letzte Treiberversionen für den Canon FS4000-US datieren aus dem Jahre 2003 und es gibt überhaupt nur einen Treiber für Vista (ein schrecklicher Ausrutscher von M$, übrigens – ähnlich wie Windows ME) und der nur für 32 Bit. Was also tun?

Ich entschied mich für eine VMware-XP-Box, die auch hurtig aufgesetzt war, und sobald das System lief, versuchte ich auch den am USB-Port korrekt erkannten Canon-Scanner an die VMWare-Maschine „anzuhängen“ – klappte auch zuerst, allerdings erkannte das (neu aufgesetzte!) Windows XP den Scanner in der virtuellen Maschine nicht. Nach kurzer Zeit gab es sogar eine VMWare-Fehlermeldung und der Scanner „verschwand“ wieder aus der virtuellen Maschine.

Intensive Recherche im Netz förderte einige Minuten (also, eigentlich viele) später einen Lösungsvorschlag zutage: VMWare komplett deinstallieren, neu installieren, nochmal probieren. Etwas skeptisch versuchte ich es damit, und siehe da – plötzlich wurde der an die virtuelle Maschine übertragene Scanner korrekt erkannt und ich konnte auch den (alten) Treiber korrekt installieren. Jetzt noch flott die Silverfast-Software drauf und eine alte Photoshop-Version hinzufügen, fertig ist die „Rettungsinsel“ für den Canon FS-4000US!

Nach einigen Testscans kann ich sagen, dass das ganze System recht stabil läuft – die gescannten Dateien kann ich via „Shared Folders“ oder Netzwerk an den HOST übertragen und dort mit modernsten Mitteln nachbearbeiten. Aus Geschwindigkeitsgründen ist die virtuelle XP-Maschine natürlich auf einer SSD-installiert – alles in allem belegt sie dort ca. 14 GB.

Welches der beiden Scan-Ergebnisse mir nun besser gefällt kann ich noch nicht sagen – ich habe versucht, mit beiden Systemen (sowohl Epson als auch Canon werden von Silverfast Ai mit entsprechenden „NegaFix“-Einstellungen, welche die Eigenheiten nahezu aller erhältlicher Negativ-Filme korrigieren können, angesteuert) unter etwa gleichen Bedingungen zu scannen, ein Vergleich ist hier möglich (links der Canon, rechts der Epson):

Scanergebnis-Vergleich Epson-Canon

Links zu den Fotos in Originalgrösse: CANON / EPSON

Ein paar Beispiele von der letzten Scan-Session:

pimp my iPod (4th generation/photo)

Angeregt durch einen online-Artikel, der das relativ leicht funktionierende Upgrade eines iPods der 4. Generation („Photo“) mit einer Flashdisk beschreibt, holte ich mein seit Jahren in der Schublade schlummerndes Exemplar wieder einmal an´s Tageslicht und beschloss, diesen Umbau ebenfalls vorzunehmen. Die dafür notwendigen Teile sind leicht zu besorgen – beide Adapter für den Ersatz der … „pimp my iPod (4th generation/photo)“ weiterlesen

ipod-display

Angeregt durch einen online-Artikel, der das relativ leicht funktionierende Upgrade eines iPods der 4. Generation („Photo“) mit einer Flashdisk beschreibt, holte ich mein seit Jahren in der Schublade schlummerndes Exemplar wieder einmal an´s Tageslicht und beschloss, diesen Umbau ebenfalls vorzunehmen. Die dafür notwendigen Teile sind leicht zu besorgen – beide Adapter für den Ersatz der mechanischen Festplatte mit CD oder SD-Karte sind über Händler bei Amazon erhältlich. Da eine CF-Karte in der mir vorschwebenden Grösse von 128 GB noch relativ teuer ist, bestellte ich nicht nur den iPod-Adapter http://www.amazon.de/gp/product/B0020D5MHG (8,45 Euro), sondern auch den SD-auf-CF-Adapter: www.amazon.de/gp/product/B004QY0M7C (15 Euro)
(Anm: Der SD-CF-Adapter ist zwar mit „High Speed“ bezeichnet, verringert allerdings die Schreib-/Lesegeschwindigkeit meiner 128 GB  SD-Karte um mehr als die Hälfte…traurig! Dafür ist er billig 😉

Zum Öffnen des Gehäuses verwendete ich Werkzeug aus dem iFixit-Toolkit, welches sowieso in keiner Bastelwerkstätte fehlen darf: https://eustore.ifixit.com/Werkzeuge/Toolkits/Pro-Tech-Toolkit.html

Eine Anleitung zum Öffnen des Gehäuses findet sich ebenfalls auf der iFixit-Seite (bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich den Akku erneuern, wenn man will…ebenfalls auf der iFixit-Seite zu finden 😉
https://de.ifixit.com/Guide/iPod+4th+Generation+or+Photo+Battery+Replacement/393
(Anm: Nicht die Geduld verlieren, das Öffnen ist ein wenig tricky…)

Der Respekt vor dem in manchen Blogs geschilderten Problem am Ende des Restore-Vorgangs der iPod-Software, der ein Anschliessen des an das „Original-Ladegerät“ fordert, war unbegründet – das etwas klobigere iPod/iPhone-USB-Ladegerät war anscheinend vollkommen ausreichend.

Nach ca. 30 Minuten war die ganze Aktion erfolgreich beendet – ein paar Fotos von dem nunmehr um einige (!) Deka leichteren iPod „Generation 2016“, der zudem nun auch ziemlich stoßfest ist, gibt es hier:

der geöffnete iPod 4th Generation "photo"

60 GB - original-Festplattengrösse

Nach dem Umbau: Volle 119 GB verfügbar!

 

 

damit ich nicht vergess Ihnen zu erzählen…

Gebrauchten IBM-Server bei ITSCO kaufen, in die Firma liefern lassen und gleich einmal prophylaktisch aufrüsten. Nach erstem Testlauf (und erschüttert von der Geräuschkulisse) wieder abdrehen und ins Eck stellen. 1 Jahr lang hin und her überlegen, gegen Ende durch sich häufende Ausfälle des alten Windows-Servers immer intensiver. Die IBM-Kiste heimschleppen (ca. 30 kg), anschliessen Darüber … „damit ich nicht vergess Ihnen zu erzählen…“ weiterlesen

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  1. Gebrauchten IBM-Server bei ITSCO kaufen, in die Firma liefern lassen und gleich einmal prophylaktisch aufrüsten. Nach erstem Testlauf (und erschüttert von der Geräuschkulisse) wieder abdrehen und ins Eck stellen.
  2. 1 Jahr lang hin und her überlegen, gegen Ende durch sich häufende Ausfälle des alten Windows-Servers immer intensiver.
  3. Die IBM-Kiste heimschleppen (ca. 30 kg), anschliessen
  4. Darüber ärgern, dass sie laufend ca. 300 W verbraucht (auch wenn sie nix tut)
  5. Server-Betriebssystem für das hosting von virtuellen Maschinen aufsetzen und konfigurieren
  6. Den alten Windows-Server „virtualisieren“ und auf der IBM-Kiste laufenlassen (damit sie endlich was sinnvolles tut)
  7. Vorkonfiguriertes Bitnami Ubuntu-Linux-Server-Wordpress-Image ziehen und installieren (also ein LAMP mit WordPress 😉
  8. Virtuelle Bitnami-Maschine entpacken, hochladen, RAM und CPUs hinzufügen, Plattenspeicherplatz vergrößern
  9. Virtuelle Platte mittels GParted vergrößern
  10. Kernel- und andere Ubuntu-Updates installieren
  11. VMware-Tools installieren
  12. Virtuelle Hardware an die aktuellen VMware-Tools anpassen, Netzwerkkomponenten konfigurieren
  13. Aktuellste Web-Verwaltungssoftware für den Linux-Unterbau installieren, konfigurieren, Firewall anpassen
  14. DNS-Einträge konfigurieren
  15. Viele Readmes und Manpages später die WordPress-Multisite-Installation anwerfen und für die Hauptdomain konfigurieren
  16. Es funkt – ich bin drin!
  17. Da ich keine Subdomains verwenden will aktiviere ich das Domainmapping-Plugin und konfiguriere eine zweite Domain auf derselben Installation – auch das klappt!
  18. Feststellen, dass neu installierte WordPress-Themen nicht bei Subdomains zur Verfügung stehen
  19. Feststellen, dass es noch schwerer ist, sich bei der riesen Auswahl an verfügbaren Themen für ein passendes zu entscheiden – responsive, dezente Schriftarten, Bilder in voller Breite…alles nicht so einfach wie´s scheint!

…to be continued