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Speedrausch und Stolperfallen |
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Geschrieben von wurli
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Wednesday, 09 April 2008 |
Wer kennt es nicht - das langsam erlahmende und immer müder wirkende Windows XP, das sich trotz radikaler Aufräum- und Löschmassnahmen mehr dahinschleppt als flutscht? Ok, Apple- und Linux-User, aber die stellen noch nicht die Mehrheit. Ist also sicher nichts Unnötiges installiert und das System auch "sauber", also ohne Virus-, Trojaner- oder Malware-Befall? Grösserer Hauptspeicher und schnellerer Prozessor bewirken manchmal einiges, aber nur wenn durch die neue Hardware (in etwa) eine Verdoppelung des Speicherdurchsatzes oder der Rechenleistung erfolgt. Was kann man noch tun? Auf der Suche nach Tuning-Möglichkeiten stiess ich auch noch auf das Problem, einem "alten" Windows XP die neuen Intel ICH8- und ICH9-SATA-Controller aktueller Mainboards im erweiterten AHCI-Modus schmackhaft zu machen, aber auch dafür gibt´s Lösungen:
Ich hatte sowohl bei meinem Privat- als auch Arbeitsplatzrechner mit der Installation einer neuen System-Festplatte Erfolg - die gab den erhofften Schub.
Mit der Western Digital RAPTOR 150 GB Festplatte (Typenbezeichnung WDC WD1500AHFD), die mit 10.000 Umdrehungen pro Minute rotiert und über ein SATA-Interface mit NCQ (Native Command Queuing) verfügt, wird der Rechner vielleicht ein bisschen lauter, aber auch spürbar schneller. Der Zugriff auf die vielen kleinen Dateien des Betriebssystems und der Programme erfolgt einfach rascher, der "gefühlte" Geschwindigkeitszuwachs ist höher als bei der Aufrüstung mit 1GB mehr Hauptspeicher oder einer CPU mit ein paar zusätzlichen Megahertz.
Die RAPTOR gibt´s übrigens zB bei Gösta-Pongratz-Computer in Graz um 159,90 inkl. MWSt.
Sollte man sein "altes" Windows XP-System mit einem modernen P35-Motherboard mit Intel SATA-Chipsatz (ICH8 oder ICH9) aufgerüstet haben, kann man die daran angeschlossenen SATA-Festplatten normalerweise nur durch eine Neuinstallation des Betriebssystems dazu bringen, im erweiterten AHCI-Modus zu arbeiten (kann im BIOS umgestellt werden) - der Intel-Treiber für den SATA-AHCI-Controller lässt sich nicht so ohne weiteres nachrüsten und ohne diesen bootet das System nicht mehr. Auf einem Asus-Board mit ICH8-Chipsatz hatte ich allerdings mit dem HIER beschriebenen Trick Erfolg.
Bei meinem Asus P5K WS mit ICH9 klappte das allerdings nicht, auch der hier beschriebene scheiterte - also musste die Umweg-Methode herhalten: Systemplatte in ein externes, eSATA-taugliches Festplattengehäuse einbauen, den externen SATA-Anschluss im Bios aktivieren, eSATA-Gehäuse daran anschliessen und diese Platte im BIOS als Bootplatte aktivieren. Danach gleich den Intel SATA-Controller (also den, an dem die Bootplatte normalerweise angesteckt ist) auf "enhanced" im Modus "AHCI" stellen und System hochfahren. [Dabei kann nichts passieren, denn sollte das System nicht booten stellt man den Controller im BIOS wieder zurück und sucht den Fehler...] Nach dem Hochfahren wird der "neue" (jetzt im AHCI-Modus arbeitende) SATA-Controller erkannt, man installiert den Treiber von der Motherboard-CD, startet das System neu und überprüft, ob der neue Controller im Gerätemanager korrekt vorhanden ist bzw. die daran schlauerweise angeschlossene 2. oder 3. Harddisk korrekt arbeitet. Dann kann man die Systemplatte aus dem externen eSATA-Gehäuse wieder in das Gehäuse zurückverpflanzen und am internen Intel SATA-Controller anschliessen - et voila!
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Letztes Update ( Wednesday, 09 April 2008 )
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